Konservierende BodenbearbeitungDirektsaat
// 24. August 2016

Feldvorführung unseres Vereins

"Ultraflache Bodenbearbeitung"
  • 10:00 bis 12:00 Uhr
Landwirtschaftsbetrieb A. Müller
Am Park 5
08396 Waldenburg





// 19. Oktober 2016

Vorankündigung

8. Burgstädter Praktikertreffen gemeinsam mit dem Arbeitskreis 5
des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

"Einfluss der Saatstärke von Zwischenfrüchten auf die Bodenbedeckung"
  • 9:00 bis 12:00 Uhr
Landwirtschaftsbetrieb Andreas Graichen
Chemnitzer Straße 124
09217 Burgstädt

 

   

Beratungsgesellschaft für konservierende Bodenbearbeitung/
Direktsaat in Sachsen UG (haftungsbeschränkt)

 


Rückblick 2009

Rückblick 2010

Rückblick 2011

Rückblick 2012

Rückblick 2013

Rückblick 2014

Rückblick 2015

   

 


// 16. August 2016

Raps im Streifen bei unterschiedlicher Vorarbeit

Unsere Beratungsgesellschaft legt für den Arbeitskreis WRRL eine Demonstration in der Agrargenossenschaft Memmendorf e.G. an


"Da gehört die Streifenbearbeitung auch hin.", stellt Torsten Schubert, Pflanzenbauleiter der Agrargenossenschaft Memmendorf e.G. überzeugt klar. Gemeint ist die Streifenbearbeitung zu Winterraps. Logisch, dass er für den Arbeitskreis WRRL, dem er und weitere Landwirte im Einzugsbereiches des Kemmnitzbaches sowie der Großen Lößnitz angehören, eine Fläche zur Verfügung stellte. In Memmendorf soll der Frage nachgegangen werden, wie gut der Raps auf die gezielte tiefe Lockerung reagiert. Begleitend wird außerdem ermittelt, ob durch verschiedene Vorarbeiten in Verbindung mit der Streifenbearbeitung die Mineralisation von Stickstoff ähnlich der ganzflächigen Bearbeitung angereizt wird.
"Im Herbst stellen wir den Landwirten die Demonstration vor.", erläutert der Geschäftsführer der Beratungsgesellschaft Heiko Gläser. Die Demonstration findet im Rahmen des Vorhabens Wissenstransfer in prioritären Gebieten zur Umsetzung der EU-WRRL in Arbeitskreisen des Freistaates Sachsen statt. Der Arbeitskreis wird geleitet vom Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie.



 


// 29. Juli 2016

Was bringt die Veränderung der Saatstärke von Zwischenfrüchten für die Bodenbedeckung?

Andreas Graichen legt gemeinsam mit unserem Verein die Grundlagen für sein 8. Burgstädter Praktikertreffen


Wie gewohnt mit größter Akribie legt Andreas Graichen vom gleichnamigen Landwirtschaftsbetrieb aus Burgstädt seinen Versuch zu Zwischenfrüchten in diesem Jahr an. Die Fragestellung in diesem Jahr lautet, welchen Einfluss hat die Saatstärke auf die Biomasseentwicklung und Bodenbedeckung. Letztere spielt nicht nur beim Erosionsschutz eine große Rolle, auch die Unkrautunterdrückung soll so effektiv unterstützt werden. "Die Frage ist doch, wie wir durch den Zwischenfruchtanbau den Einsatz von Herbiziden verringern bzw. sogar ersetzen können.", untermauert Graichen.
In diesem Jahr unterstützen seinen Versuch mit der SAATEN-UNION GmbH, der BayWa AG, der Deutschen Saatveredlung AG, der Saatgut 2000 GmbH, der Bayerischen Futtersaatbau GmbH und der RWZ e.G. gleich sechs Saatgutanbieter. Begleitet wird der Versuch im Namen unseres Vereins durch die Beratungsgesellschaft für konservierende Bodenbearbeitung/Direktsaat in Sachsen UG (haftungsbeschränkt).
Gleichzeitig legte die Beratungsgesellschaft im Rahmen des Vorhabens Wissenstransfer in prioritären Gebieten zur Umsetzung der EU-WRRL in Arbeitskreisen des Freistaates Sachsen für den hiesigen Arbeitskreis der Aussenstelle Döbeln des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie eine Demonstration an.



 


// 29. Juni 2016

Beim Umbruch von Kleegras die Stoppel enterden

7. Sächsischer Tag der konservierenden Bodenbearbeitung zeigt technische Varianten zum Kleegrasumbruch


Kleegrasumbruch stand als Thema zum mittlerweile 7. Sächsischen Tag der konservierenden Bodenbearbeitung im erzgebirgischen Rechenberg-Bienenmühle. Gemeinsam mit dem Bioland Ost e.V. und der Agrargenossenschaft "Bergland" Clausnitz e.G. veranstalteten wir unseren diesjährigen Technikfeldtag. Insgesamt waren elf Hersteller angetreten, die dreijährige Kleegrasstoppel umzubrechen. Marcus Ehrler (linkes Bild, links), Leiter der Pflanzenproduktion im gastgebenenden Unternehmen, erläuterte zu Beginn der Veranstaltung den reichlich 60 Teilnehmern, dass es ihm insbesondere um den Umbruch ohne Einsatz eines Totalherbizides gehe. Hier seien Lösungen nötig, die politischen Entscheidungen vorgreifen müssen, denn eines stehe für ihn fest: "Wir werden auch weiterhin pfluglos arbeiten." Das Unternehmen wirtschaftet seit 1993 sehr erfolgreich ohne Pflug. Eine Umstellung zurück würde alles wieder auf den Kopf stellen und Erosion Tür und Tor öffnen.
Martin Hänsel (rechtes Bild, Mitte), Fachberater und selbst Biobauer, beurteilte beim Feldtag sehr anschaulich die Bearbeitungsergebnisse und zeigte den Zuschauern, worauf es beim Umbruch von Kleegras ankommt.
Ergebnisse und Bilddokumente werden demnächst bereitgestellt.



// 23. Juni 2016

Den Boden aufnahmefähiger für Niederschläge machen

Feldrundgang unter Vereinsmitgliedern widmet sich der Bodenoberfläche


Ob Mais, Durum oder Zuckerrüben, alles benötigt Wasser, um sich zufriedenstellend zu entwickeln. Was aber tun, wenn die Niederschläge knapp ausfallen und nur punktuell auftreffen? Thomas Wahren kennt das Problem, seine Flächen liegen zwischen Leipzig und Halle. "Wenn es bei uns ein Gewitter geben soll, kommt meist nur Wind auf, die Wolken ziehen sich zusammen und drei Tropfen fallen.", erklärt der junge Landwirt. Deshalb geht es ihm darum, die wenigen Niederschläge im Boden aufzunehmen und lange zu speichern. Große Vorteile sieht er durch den Pflugverzicht. Doch trotzdem gelingt nicht alles, insbesondere die wechselnden Böden reagieren sehr unterschiedlich auf die pfluglose Bodenbearbeitung. Schwerpunkt des heutigen Treffens war der Erfahrungsaustausch zur Verbesserung der Aufnahmefähigkeit seiner Böden für Niederschläge. Deutlich wurde, dass nicht die Bodenbearbeitung allein darüber entscheidet, ob Böden mehr oder weniger Wasser aufnehmen. Insbesondere der Mais konnte sich sehen lassen, die Direktsaat der Zwischenfrüchte und extensive pfluglose Bodenbearbeitung im Frühjahr hatten eine sehr schöne Bodenstruktur hinterlassen. 

 


// 10. Juni 2016

Kleegrasumbruch steht am 29.06.2016 im Mittelpunkt

Feldtag zum 7. Sächsischen Tag der konservierenden Bodenbearbeitung widmet sich am 29.06.2016 im Erzgebirge dem Kleegrasumbruch


Zu unserem traditionellen Technikfeldtag widmet sich unser Verein in diesem Jahr dem Thema "Kleegrasumbruch". Nach wie vor stellt der Umbruch einer mehrjährigen Futterkultur mit einer festen Narbe eine große Herausforderung für konservierende Bodenbearbeitungsverfahren dar. Zusätzlich wird zur Vermeidung von Grasdurchwuchs in der Folgefrucht oftmals die Stoppel mit einem Totalherbizid behandelt.
Aus aktuellem Anlass möchten wir den Feldtag im erzgebirgischen Rechenberg-Bienenmühle dahingehend nutzen, den Landwirten in der Region des Osterzgebirges, aber auch darüber hinaus, die Problematik des Umbruchs von mehrjährigem Kleegras zu demonstrieren. Die Hersteller werden die erste Bearbeitung durchführen und bestmögliche Bedingungen für eine zügige Weiterbearbeitung bzw. Saatbettbereitung schaffen. Hierzu können sich die Hersteller noch bis Freitag, den 24.06.2016 anmelden.

 

// 03. Juni 2016

Diesjähriges Oberwinkler Direktsaatseminar fällt aus

Organisatoren entscheiden sich nach der kurzfristigen Absage des Referenten für die Absage der Veranstaltung


"Düngung in der Direktsaat"? Unter diesem Motto sollte in diesem Jahr das 9. Oberwinkler Direktsaatseminar am kommenden Dienstag stattfinden. Nach der heutigen Absage des Referenten haben sich die Gesellschaft für konservierende Bodenbearbeitung e.V. (GKB), unser Verein und der Landwirtschaftsbetrieb A. Müller schweren Herzens dazu entschieden, die Veranstaltung abzusagen. Alle Beteiligten hoffen nun, im Herbst diesen Jahres nochmals eine Veranstaltung auf die Beine stellen zu können.
"Wir hoffen, dass wir jeden Interessierten vom Ausfall der Veranstaltung informieren können und dass niemand den weiten Weg umsonst auf sich nimmt.", heißt es aus dem Organisationsteam.


// 01. Juni 2016

Neues Team beginnt Arbeit in unserer Beratungsgesellschaft

Dr. Nicole Seidel und Thomas Bruder unterstützen zukünftig im Vorhaben Wissenstransfer EU-WRRL


Zur Umsetzung des Vorhabens "Wissenstransfer zur Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie im Bereich Landwirtschaft mit den Schwerpunkten P- und N-Austragsminderung in den Arbeitskreisen 5, 6, 7, 8 und 10" des Freistaates Sachsen unterstützen Dr. Nicole Seidel (linkes Foto) und Thomas Bruder (rechtes Foto) zukünftig den gemeinsamen Geschäftsführer Heiko Gläser in unserer Beratungsgesellschaft für konservierende Bodenbearbeitung/Direktsaat in Sachsen UG (haftungsbeschränkt).
"Ich freue mich auf die gemeinsame Zusammenarbeit. Wir sind ein junges, dynamisches Team mit allen notwendigen Erfahrungen.", versichert Gläser freudig. Insbesondere Frau Dr. Seidel bringt wissenschaftliche Kompetenz und Erfahrungen aus der Forschung zu stoffaustragsmindernden Maßnahmen durch ihre mehrjährige Tätigkeit beim Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie mit. Thomas Bruder vervollständigt als langjähriger Praktiker mit Erfahrungen aus dem Handel das Team.
Der Vorstand unseres Vereins freut sich auf die gemeinsame Zusammenarbeit.

 


// 19. Mai 2016

Beratungsgesellschaft erhält Auftrag des Freistaates Sachsen

Die durch zweckgebundene Spenden durch den Verein gegründete Beratungsgesellschaft unterstützt die Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie in Sachsen


Unser Verein hat die eingegangenen zweckgebundenen Spenden erfolgreich zur Gründung der Beratungsgesellschaft für konservierende Bodenbearbeitung/Direktsaat in Sachsen UG (haftungsbeschränkt) verwendet. Heute nun erteilte das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie der Beratungsgesellschaft den Auftrag für das Vorhaben "Wissenstransfer (WT) zur Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie im Bereich der Landwirtschaft mit den Schwerpunkten P- und N-Austragsminderung in den Arbeitskreisen 5, 6, 7, 8 und 10".
Unser Verein, Alleingesellschafter der Beratungsgesellschaft, unterstützt vor allem durch aktive Öffentlichkeitsarbeit das Vorhaben. Informationen zum Verlauf des Projektes werden hier bzw. beim Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie regelmäßig eingesellt.



 


// 20. April 2016

Blick in den Boden steht im Mittelpunkt

Verein unterstützt Mitgliedsbetriebe durch eine Flächenbesichtigung bei anstehenden Problemen mit dem Boden


Der Blick in den Boden stand heute bei einer Flächenbesichtigung im Erzgebirge an. Geschäftsführer Heiko Gläser unterstützt damit die Mitgliedsbetriebe des Vereins bei anstehenden Problemen. "Fehler in der Bodenbearbeitung sind im Boden lange zu erkennen.", versichert er und zeigt bereits bei der ersten Flächen auf, dass die Bodenbearbeitung nicht immer perfekt gelaufen ist.
Auch ohne mit dem Spaten den Boden genauer zu untersuchen, spricht er die ersten sichtbaren Erkenntnisse an. Fahrspuren in der Zwischenfrucht zeugen von zu hohen Radlasten bei der Ernte oder Gülleapplikation im letzten Herbst. Außerdem wurden die Zwischenfrüchte spät gesät und sind spärlich in den Winter gegangen. "Wenn sich kein richtiger Zwischenfrucht-Bestand im Herbst entwickelt, frieren die Zwischenfrüchte schlecht ab.", erklärt er den Teilnehmern der Feldrunde.
Bei anstehenden Problemen steht der Geschäftsführer den Betrieben jederzeit zur Verfügung. "Einfach anrufen genügt.", erklärt er.



 


// 18. April 2016

Feldtag "Gülleapplikation" ausgewertet

Ergebnis des Feldtages "Gülle-Applikationstechnik" 2015 in Zwönitz steht fest


Im vergangenen Jahr beschäftigte sich unser Verein mit der emmissionsarmen, bodennahen und möglichst nicht Futter verschmutzenden Gülle-Applikation zum Feldtag in Zwönitz. 11 Hersteller nahmen an der Technik-Präsentation Mitte Juli teil.
Nunmehr sind die Ergebnisse ausgewertet. Schwierig war es dabei, die unterschiedlichen Systeme, wie die Schlitz- oder Schleppschuhtechnik sowie die nach unten abstrahlende Breitverteilung auf gleiche Parameter hin zu bewerten. Trotzdem wurde bereits zum Feldtag deutlich, dass es mit heutiger Technik möglich ist, emmissionsarm und nicht Futter verschmutzend Gülle oder Gärrest zu applizieren.




 

// 05. April 2016

Auf die korrekte Einstellung der Bodenbearbeitungsgeräte kommt es an

Armin Bach vertritt unseren Verein beim Treffen des Arbeitskreises Wasserrahmenrichtlinie des FBZ Nossen in Langenau


Das Frühjahr hat nun auch das Erzgebirge erreicht. Zügig beginnen die Arbeiten auf dem Feld, insbesondere die Bodenbearbeitung für die Sommerungen steht auf dem Plan. Häufig treten dabei Fehler in Erscheinung, die zu schnell der Technik zugeschrieben werden, obwohl es an der nötigen Präzision der Geräteeinstellung haperte. "Ich kann jedes noch so tolle Gerät so einstellen, dass es nicht funktioniert.", erläutert Armin Bach (Foto) bei der Vorführung auf dem Feld.
Eingeladen hatte der Arbeitskreis 7 Wasserrahmenrichtlinie des Förder- und Fachbildungszentrums Nossen mit Sitz in Freiberg und die LDH Langenau mbH. Wie Arbeitskreisleiter Ingo Walther einleitend formulierte, sollte es heute einmal um die korrekte Geräteeinstellung bei der Bodenbearbeitung gehen. Hierzu erläuterte Armin Bach, Vorstandsmitglied unseres Vereins und Verkaufsleiter der Firma KERNER Maschinenbau GmbH in seinem Vortrag, worauf es dabei konkret ankommt. In der Diskussion mit den Landwirten wurde sehr schnell deutlich, dass die Landwirte viele Sorgen im Moment plagen. Wichtig sei es jedoch, die Geräte richtig einzustellen und so das gewünschte Ergebnis zu erzielen.



 


// 23. März 2016

Ruinöse Preispolitik zwingt die Bauern vom Acker auf die Straße

Deutschlandweit demonstrieren Bauern - Bodenbearbeitung gerät in den Hintergrund


Deutschlands Bauern rücken vom Acker auf die Straße. So auch im erzgebirgischen Annaberg-Buchholz, wo der Regionalbauernverband Erzgebirge e.V. zur Demonstration aufrief. Eigentlich sollten die Bauern demnächst mit der Bestellung ihrer Flächen beginnen, doch die ruinöse Preispolitik bei Fleisch, Getreide und Milch zwingt die Bauern zum Handeln.
Trotz der Krisensituation sollte weiterhin großes Augenmerk auf die erosionsmindernde gezielte Bodenbearbeitung im Frühjahr gelegt werden. So organisiert unser Verein gemeinsam mit dem Arbeitskreis Wasserrahmenrichtlinie des Förder- und Fachbildungszentrums Nossen, Sitz Döbeln und dem LDH Langenau im Raum Freiberg am 05. April einen Workshop "Bodenbearbeitung", bei dem es um das korrekte und gezielte Einstellen von Bodenbearbeitungsgeräten gehen wird.



 


// 11. März 2016

Je später die Aussaat, desto eher überstehen Zwischenfrüchte den Winter

Bonitur des Zwischenfrucht-Versuchs 2015 in Burgstädt zeigt, dass nicht alle Zwischenfrüchte abgestorben sind über Winter


Trotz des Anbaus von abfrierenden Zwischenfrüchten klagen Landwirte zusehends, dass diese nicht vollkommen abgestorben sind. So auch zur abschließenden Bonitur des Zwischenfrucht-Versuchs aus dem vergangenen Jahr im Landwirtschaftsbetrieb Andreas Graichen. Phacelia, Klee, Ölrettich, Wicke und sogar Erbse haben den Winter überstanden (Bild).
Deutlich wird beim Blick in die einzelnen Parzellen, dass der Aussaatzeitpunkt und damit die Entwicklung der Zwischenfrüchte im Herbst einen großen Einfluss auf das sichere Absterben über Winter haben. Dabei kann festgestellt werden, je später die Aussaat im Herbst erfolgt und je schlechter die Entwicklung der Zwischenfrüchte vor Winter ist, desto eher überstehen die Zwischenfrüchte die kalten Wintermonate. Sicher abgefroren waren lediglich die Mischungen in der ersten Aussaat, die bereits Mitte Juli 2015 in den Boden gekommen war.



 


// 10. März 2016

Fehler beim Düngerstreuen vermeiden

Mitgliederversammlung findet gemeinsam mit dem Arbeitskreistreffen Wasserrahmenrichtlinie im Förder- und Fachbildungszentrum Nossen, Sitz Döbeln statt


Düngerstreuen zur Versorgung der Pflanzenbestände ist eine der ersten Tätigkeiten der Landwirte im Frühjahr. Über die gezielte Düngung informierte das Treffen des Arbeitskreises Wasserrahmenrichtlinie des Förder- und Fachbildungszentrum Nossen, Sitz Döbeln des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie.
Gemeinsam mit unserem Verein hatte der Arbeitskreis Hans-Werner Heidemann von der DEULA Nienburg GmbH als Referenten dazu eingeladen. Schnell wurde in der Schulung deutlich, dass eine gezielte Düngung ohne Beeinträchtigung der Umwelt ein Widerspruch in sich ist. Fehler passieren in der landwirtschaftlichen Praxis schnell, sichtbar werden sie erst, wenn über 20 % Ungenauigkeit bei der Düngerapplikation entstehen. Um diese Fehler möglichst zu vermeiden, zeigte Heidemann anschaulich, worauf es ankommt von der Düngerlagerung bis hin zur Düngerstreuereinstellung.
Fazit der anwesenden Praktiker war jedoch, dass eine gezielte Düngung mit dem Düngerstreuer nicht zu realisieren ist. Nur mit der Pflanzenschutzspritze ausgebrachte Flüssigdünger lassen sich wirklich gezielt und gleichmäßig ausbringen.
Im Vorfeld des Arbeitskreistreffens fand unsere Mitgliederversammlung 2016 statt.